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PnL maximieren, Risiko minimieren

 

Profit & Loss. Das ist der entscheidende Parameter für einen Originator. Dass er möglichst viel Gewinn macht bei möglichst wenig Verlust. «Wir versuchen ständig, die PnL zu maximieren und dabei das Risiko zu minimieren», sagt Nikolaus Kramer, Senior Originator. Wie er dahin kommt, ist eigentlich egal. Jeder Originator verfolgt seine eigene Strategie. Man kann viele kleine Abschlüsse machen oder sich auf wenige grosse Transaktionen konzentrieren.

 

Nikolaus Kramer lebt und arbeitet in Hamburg.

«Origination kann man gar nicht definieren. Dafür ist zu Vieles möglich. Was wir auf jeden Fall nicht machen, sind Spekulationen – solche macht der Handel, – und den reinen Verkauf von Strom», erklärt Nik. Für ihn sind Kunden eher komplementäre Partner. «Wir Stromakteure haben oft verschiedene Bedingungen zu meistern, die sich gegenseitig ergänzen oder aufheben.» Um im Bereich Origination erfolgreich zu sein, braucht es ein grosses und vertrauensvolles Netzwerk innerhalb der Strombranche, Fachwissen um die Marktentwicklungen und Bepreisungsmodelle sowie eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Trading- und dem Sales-Team. «Dennoch ist das kein Erfolgsgarant», sagt Nik und erklärt: «Hauptargument ist letzten Endes der  Preis. Mir gegenüber sitzt jemand, der  dieselben Ziele hat wie ich und seinen PnL steigern will.»

In den kommenden Jahren werden wir uns auf PPA fokussieren – Power Purchase Agreements, – und mit solchen den Strom von Wind- und PV-Anlagen abnehmen und vermarkten. Zum einen liegt hier aufgrund  des politisch forcierten Zubaus erneuerbarer Energien sehr viel Potenzial, zum anderen ist es aber auch notwendig geworden. Der Wandel des Energiesystems veränderte die Eigentümerstruktur von Anlagen. Eigentümer sind keine Energieunternehmer mehr, sondern Investoren, die darauf angewiesen sind, dass jemand die Risiken für ihren produzierten Strom übernimmt. Solche Anlagenbetreiber haben keine Trading-Infrastruktur und können den Strom gar nicht selbst vermarkten. Wir bieten ihnen einen Festpreis für den produzierten Strom und versuchen ihn möglichst gewinnbringend auf dem Markt weiterzuverkaufen.

Origination

Aufgabe von Origination ist es, durch massgeschneiderte Transaktionen mit Kunden und Gegenparteien Risiken abzusichern oder Gewinn zu erzielen. Es liegt an jedem Originator, die lukrativsten Geschäfte zu finden, sicherzustellen, dass ein Handel mit der Gegenpartei rechtlich und finanziell möglich ist, die Transaktion zu strukturieren und eine Hedging-Strategie zu entwickeln. Derzeit liegt unser Schwerpunkt auf PPA für RES-Anlagen und PPA mit industriellen Verbrauchern. Das heisst, auf der einen Seite nehmen wir den erzeugten, erneuerbaren Strom ab und vermarkten ihn möglichst gewinnbringend; auf der anderen Seite versorgen wir Unternehmen mit Strom oder Herkunftsnachweisen, die wir selbst am Markt einkaufen. Die Strukturierung und das Risikomanagement solcher PPA mit einer Laufzeit zwischen zwei und zehn Jahren wird künftig unsere Hauptaktivität im Bereich Origination sein.

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Mit diesem Modell geben wir nicht nur neuen Investoren Sicherheit und erleichtern Investitionen, sondern verlängern auch die Lebensdauer bestehender Anlagen. Nämlich solcher, die in Deutschland unter staatlicher Förderung betrieben wurden. Sie läuft nach 20 Jahren aus und die Betreiber müssen ihren Strom auf dem freien Markt verkaufen. Laut einer ei- genen Studie, bei der wir 12000 Standorte untersucht haben, betrifft dies bis 2025 mehr als 23% aller Windkraftanlagen in Deutschland. Da für diese auch kein Repowering möglich ist, drohen sie stillgelegt zu werden, wenn sie keine neue Vermarktungsform finden. «Derzeit gibt es immer mehr Betreiber, die sich gegen das Fördersystem entscheiden und sofort in den freien Markt gehen», sagt Nik. «Vor allem im PV-Bereich. Die Module sind immer billiger geworden und der Strompreis ist hoch. Deswegen ist der freie Markt gerade wesentlich interessanter als eine geringere Einspeisevergütung.» Alles Zeichen, die ein solides Wachstumspotenzial versprechen. Oder wie Nik nüchtern sagt: «Im Moment sind wir gut dabei.»