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380-kV-Leitung in der Zentralschweiz: Erneuertes Teilstück am Rigi steht in Betrieb

Am 28. November 2008 hat die Atel Netz AG das erneuerte Teilstück der 380-kV-Hochspannungsleitung Lavorgo-Mettlen an der Rigi in Betrieb genommen. Auf dem 8,5 Kilometer langen Teilstück wurden zwischen Mai und November 28 Masten komplett ersetzt.

Seit dem 28. November 2008 fliesst der Strom über das erneuerte Teilstück der wichtigen 380-kV-Nord-Süd-Achse des schweizerischen Übertragungsnetzes. Der komplette Ersatz der Masten zwischen Arth und Küssnacht am Rigi dauerte sieben Monate und kostete 15 Millionen Franken. Wegen Lieferproblemen bei der Stahlbaufirma musste die Inbetriebnahme von Ende Oktober auf Ende November verschoben werden. Rund 35 Monteure bauten die 28 Strommasten Stück für Stück zusammen. Sie verschraubten für die durchschnittlich 64 Meter hohen Tragwerke insgesamt 800 Tonnen Stahl und verwendeten pro Masten rund eine Tonne Schrauben. Nach dem Zusammenbau zogen die Monteure insgesamt 100 Kilometer Leiterseile ein. Die Seile haben einen Durchmesser von 30 Millimeter und bestehen aus einer Aluminium-Legierung.

Die Gesamtsanierung wurde nötig, weil die Korrosion den Masten nach 60 Jahren Dauerbetrieb stark zugesetzt hatte und weil die Masten die gestiegenen Anforderungen an Höchstspannungsleitungen nicht mehr erfüllten. Die Leitungsachse blieb unverändert. Die neuen Masten sind etwas grösser als die alten. Aus zwei Gründen. Die grösseren Abstände zwischen Leiterseilen und Boden/Gebäuden erhöhen den Schutz vor nichtionisierender Strahlung. Anderseits verbessern die höheren Masten die Betriebssicherheit der 380-kV-Leitung.

Der Ersatz der 28 Masten zwischen Arth und Küssnacht am Rigi ist Teil der Sanierung der 380-kV-Leitung zwischen Amsteg und Mettlen. Die Pläne für die eben abgeschlossene Sanierung wurden im Frühjahr 2002 öffentlich aufgelegt. Die Baubewilligung traf im März 2008 ein. In den nächsten Jahren ist geplant, die Tragwerke auf den beiden Abschnitten Ingenbohl und Arth im Kanton Schwyz sowie zwischen Küssnacht am Rigi und Udligenswil im Kanton Luzern zu ersetzen. Bereits 1989 begann Atel mit der ersten Etappe. Im 2006 ersetzte das Unternehmen zwischen Sisikon und Ingenbohl insgesamt 17 Tragwerke.

Atel Netz AG