Story: 18.09.2009
Alpiq erhält positiven Bescheid für 400-MW-Anlage

Dr. Holger Clever (Alpiq), Matthias Platzeck (Ministerpräsident Brandenburg) und Reinhold Frank (Alpiq) in Premnitz.

Deutschlands Aussenminister Frank-Walter Steinmeier und Dr. Holger Clever (Alpiq).
Alpiq ist ihrem Ziel, 70 Kilometer westlich von Berlin ein 400-Megawatt-Gas-Kombikraftwerk zu bauen, ein grosses Stück näher gekommen. Am 8. September 2009 erhielt die deutsche Tochtergesellschaft Atel Havelland Kraftwerk GmbH einen wichtigen Bescheid. Persönlich überreicht hat ihn der brandenburgische Ministerpräsident.
Grosser Schritt in Richtung Kraftwerksbau bei Berlin
Matthias Platzeck, Regierungschef des Bundeslandes Brandenburg, hat es sich nicht nehmen lassen, die gute Botschaft am zukünftigen Kraftwerksstandort in Premnitz selber zu überbringen: Am 8. September 2009 übergab er in Premnitz einen immissionsschutzrechtlichen Bescheid an Dr. Holger Clever, Vorstand der Alpiq Energie Deutschland AG, und Reinhold Frank, Geschäftsleitungsmitglied der Alpiq Holding AG. Der Bescheid ist vom brandenburgischen Landesumweltamt ausgestellt, regelt die grundlegende Zulässigkeit der 400-Megawatt-Anlage an diesem Standort und ist rechtsverbindlich. Alpiq hatte das Gesuch für den Bescheid im April 2009 eingereicht, der Genehmigungsprozess bei den brandenburgischen Behörden dauerte weniger als ein halbes Jahr.
Nächster Schritt: Grundstück räumen und für den Bau vorbereiten
Jetzt wird das 70 000 Quadratmeter grosse Grundstück durch den Verkäufer geräumt und für den Bau vorbereitet. Dies dauert etwa 15 Monate, da sich auf dem Grundstück noch die alten Anlagen des Chemiefaserwerkes Märkische Faser befinden.
